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Details zur Busreise - Nummer 969646

Wien - Spezialreise GeoComPass

4****Hotel am Konzerthaus - by MGallery
Städtereisen | Wien (Österreich)

Dienstag 06.04.2010 - Samstag 10.04.2010 | 5 Tage

94116 Hutthurm (Fürst-Parkplatz) ca. 07:30 Uhr weitere Abfahrtsorte

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Preise
Doppelzimmer
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Einzelzimmer
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Leistungen
  • Reiseleitung durch GeoComPass
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Übernachtungen im 4****Hotel am Konzerthaus - by MGallery
  • Frühstücksbuffet
  • Alle Führungen lt. Programm
  • 2 Tage Ticket alle Verkehrsmittel
  • Kartenservice auf Wunsch
Beschreibung, Bilder und Hinweise
 Bilder:   1 

Wien - Spezialreise GeoComPass 4****Hotel am Konzerthaus - by MGallery

Neben den klassischen Bauwerken und Stadtstrukturen aus kaiserlicher Zeit wird sich diese Reise auch mit weniger bekannten Seiten der österreichischen Hauptstadt beschäftigen. Zwar ist Wien oft als "morbide" Stadt geläufig, doch sein Zentralfriedhof wird nur selten von Touristen angesteuert, obwohl den Besucher dort eine der wichtigsten Kirchen im Jugendstil empfängt. Auch das "rote Wien" mit seinen Arbeiterpalästen – durchaus als Kontrast zur Bautätigkeit der Kaiserfamilie und des Adels zu sehen – und das "grüne Wien" mit seinen großzügigen Parkanlagen und Grünflächen werden im Mittelpunkt dieser Reise stehen. Wie diese Bausubstanz den Erfordernissen des 21. Jahrhunderts entspricht und mit welchen Projekten und Bauvorhaben sich Wien als europäische Metropole der Zukunft positionieren will, werden Besuche der vielbeachteten Architektur- und Infrastrukturprojekte Museumsquartier, Gasometer und Hauptbahnhof Wien.

Reiseverlauf

1. Tag: Das mittelalterliche Wien – Von Kirchen und Klöstern
Anreise nach Wien. Wir beginnen die Entdeckung Wiens nicht bei seinen römischen und spätantiken Wurzeln, sondern nehmen uns eine Zeit vor, in der das Zentrum der Stadt – der heutige I. Bezirk, die „Innere Stadt“ – städtebauliche Elemente erhielt, die trotz aller späteren barocken Umgestaltungen und Erweiterungen bis heute von Bedeutung
sind: Natürlich steht der Stephansdom im Mittelpunkt, nicht nur der Stadt, sondern auch unserer Betrachtungen. Doch auch manch stille Gassen und Innenhöfe im I. Bezirk lassen Assoziationen zum mittelalterlichen Wien zu. Ein Blick auf die älteste Kirche (nicht St. Stephan!) und die älteste Herberge Wiens runden den Spaziergang durch die Innere Stadt ab.

GeoComPass-Spezialprogramm Spätnachmittag:
Ein Streifzug durch die Wiener Kaffeehauskultur: Nun ist das Kaffeehaus keine mittelalterliche Errungenschaft, aber im I. Bezirk findet sich der Großteil der traditionsreichen Wiener Kaffeehäuser, die mit ganz individuellen Geschichten und Begebenheiten aufwarten. Der Rundgang führt u.a. zu den berühmten Häusern Landtmann, Central, Griensteidl, Demel und Hawelka.


2. Tag: Das imperiale Wien – Hofburg, Heldenplatz und mehr
Wir durchwandern das imperiale Wien – und stellen uns dabei die Fragen, wie die aus kaiserlichen Zeiten stammenden riesigen Flächen und ausgedehnten Gebäudekomplexe heute sinnvoll genutzt werden können und auch genutzt werden.
Als Touristen sind wir selbst Teil dieser neuen Nutzung. Im Zentrum des heutigen Tages steht ein Besuch der Hofburg, die während der Habsburgermonarchie noch ein „Staat im Staate“ war und die größte repräsentative Anlage ihrer Art in Europa darstellt. Wir werden uns zudem mit der Historie des Heldenplatzes und benachbarter Ensembles, einschließlich des österreichischen Regierungsviertels rund um das heutige Bundeskanzleramt am Ballhausplatz, beschäftigen und diesen höchst symbolischen Raum mit seinen zahlreichen Monumenten und Baudenkmälern und ihren sehr unterschiedlichen politischen Botschaften entschlüsseln.

GeoComPass-Spezialprogramm Spätnachmittag:
Museumsmetropole Wien: Besichtigung des Museumsquartier Gebäudekomplexes.

3. Tag: Der Garten Wien – Schlösser und Parks als habsburgisches Erbe
Nicht nur der Stadt, sondern auch für dem damaligen Umland drückte das habsburgische Kaiserhaus seinen Stempel auf. Drei Beispiele der „Frei- und Grünraumgestaltung“der Habsburger stehen heute am dem Besichtigungsprogramm: Natürlich darf hier die beeindruckende Komposition von Schloss und Park Schönbrunn nicht fehlen, doch auch das etwas „bescheidenere“ Belvedere vermag zu imponieren. Neben diesen Sommerschlössern und Sommerpalais werden wir uns auch den Parkanlagen und Freiräumen entlang der Ringstraße zuwenden, die zur heutigen Lebensqualität der Metropole Wien so entscheidend beitragen, und dabei durch
Rathauspark, Volksgarten, Burggarten und Stadtpark wandern. An vielen offensichtlichen, aber auch versteckten Stellen dieser Grünflächen werden wir viele symbolische Botschaften finden, die auf die vergangene Größe der Stadt und vieler
ihrer Bewohner hinweisen.

GeoComPass-Spezialprogramm Spätnachmittag:
Das morbide Wien: Auch Friedhöfe zählen zur grünen Gesamtkomposition Wiens – und festigen den Ruf der Metropole als Hauptstadt alles Vergänglichen, Morbiden
und Gruseligen. Eine Fahrt zum Zentralfriedhof im X. Bezirk wird diese kulturhistorisch nicht unbedeutende Facette der Stadt näherbringen.


4. Tag: Das rote Wien – Vorstädte einst und jetzt
Spätestens mit dem Untergang der Habsburgermonarchie konnte sich die Arbeiterschicht repräsentative Räume der Stadt aneignen und ihre politischen und ästhetischen Ansprüche in großen Arbeiterpalästen umsetzen. Die Errichtung und Organisation von bezahlbarem Wohnraum für Angehörige der arbeitenden Bevölkerung zählt seit der Zwischenkriegszeit zu einem unumstößlichen Credo der Wiener Kommunalpolitik. Wir wollen in diese Kultur des „roten Wien“ tiefer eintauchen und als Beispiele dafür den pompösen Karl-Marx-Hof (XIX. Bezirk) und den eleganten Reumannhof (V. Bezirk) besuchen. Ein Rundgang durch den V. Bezirk (Margareten),
mit seinen „Gemeindebauten“, und den X., den „klassischen“ Wiener Arbeiterbezirk (Favoriten), wird uns aber auch zeigen, vor welchen Herausforderungen die Wiener Arbeiterkultur und die gesellschaftlichen Einrichtungen der Sozialdemokratie heute stehen. Als Abschluss dieses Tages ist ein Besuch des Gasometers im XI. Bezirk vorgesehen, der zeigen soll, wie die baufällige technische Infrastruktur einer Stadt, deren Größenwachstum vor mehr als einhundert Jahren kulminierte, mit aktuellen wirtschaftlichen Notwendigkeiten versöhnt werden kann.

GeoComPass-Spezialprogramm Spätnachmittag:

Das neue Wien: Nur im traditionellen Arbeiterbezirk Favoriten spielt sich eines der wichtigsten Stadterneuerungsprojekte Wiens ab. Die Umgestaltung des Südbahnhofs und benachbarter Areale zum neuen Hauptbahnhof Wien zählt zu den anspruchsvollsten Bauvorhaben der Stadt im 21. Jahrhundert und wird von vielen als verkehrstechnisches Schlüsselprojekt für die Zukunft gesehen. Wir werden uns auf oder zumindest in die Nähe der Großbaustelle begeben und die vielschichtigen Planungs- und
Bauprozesse betrachten.


5. Tag: Das junge Wien

Jung und unkonventionell war Wien zur Zeit seiner Blüte vor über 100 Jahren, als sie eine Reihe von Künstlern, Querdenkern und Freigeistern optimale Bedingungen bot. Dieses nicht zuletzt auch jüdisch geprägte Wien werden wir an ausgewählten Beispielen nachvollziehen und gleichsam wiederauferstehen lassen. Im Mittelpunkt dieser an verschiedenen Standorten des „Jugendstils“ vollzogenen Reprise stehen Gustav Klimt und Otto Wagner (Stadtbahngebäude, Postsparkassengebäude).
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Impression von Wien

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